Massivholzmöbel aus guter Tradition

Der Ursprung der Firma Hartmann Möbelwerke
Dieser geht zurück auf das Gründungsjahr 1911. Bernhard Hartmann erbaute an der Stelle, wo heute die Verwaltung steht, eine Tischlerei. Diverse Tischler- und Zimmererarbeiten für die örtliche Region sind die typischen Geschäfte dieser frühen Jahre. Schon in den 30er Jahren spezialisiert sich der Betrieb auf die Herstellung von Möbeln. Schlafzimmer und Wohnmöbel werden in Kleinserien gefertigt und an Möbelhändler geliefert. Der Einzugsbereich reicht in dieser Zeit bis ins Ruhrgebiet.

Freie Handelsvertreter, zweirädrig motorisiert, verkaufen die Produkte im Münsterland und im nördlichen Ruhrgebiet. Zu Beginn des zweiten Weltkrieges beschäftigt der Betrieb rund 15 Mitarbeiter. Während der Kriegsjahre kommt die Produktion beinahe zum Stillstand, da fast alle Gesellen zur Wehrmacht einberufen werden. Mit dem Ende des Krieges und der Einführung der D-Mark entwickelt sich aber schnell eine rasante Nachfrage nach Möbeln.


Aufbruchsstimmung sorgt für Wachstum in der Möbelproduktion
Unterstützt vom ältesten Sohn Bernhard Theodor Hartmann, geb. 1926, beginnt der Um- und Ausbau des Unternehmens. Von der Aufbruchsstimmung der frühen 50er Jahre getragen, und von der Dynamik des jungen Chefs getrieben, wird nun zunehmend in industriellen Maßstäben gedacht und gehandelt.
In den sechziger Jahren beginnt man landesweit zu vermarkten. Ab 1967 wird die Möbelmesse in Köln zur wichtigsten Verkaufsmesse für das Unternehmen. Inzwischen ist man in der Bundesrepublik flächendeckend vertreten. In der Zeit von 1965 bis 1980 entstehen große neue Hallen, die heute eine Fläche von ca. 22.000 qm ausmachen. Ende der 70er Jahre sind in der Spitze bis zu 250 Mitarbeiter im Werk in Beelen beschäftigt.


Billigimporte gefährden den Markt

Die zweite Hälfte der 80er Jahre ist geprägt von wirtschaftlichen Schwierigkeiten für das Unternehmen. Das Marktsegment der rustikalen, altdeutschen Stilmöbel, auf das man sich in den 70er Jahren spezialisiert hatte, ist nun rückläufig und wird zudem von den zunehmenden Billigimporten aus Osteuropa bedroht. Umsatzrückgänge, Kurzarbeit und Personalabbau prägen die 80er Jahre. In diese Zeit fällt auch der Eintritt von Bernhard Heinrich Hartmann, dem heutigen Inhaber, in das Unternehmen und die Geschäftsführung.


Hartmann etabliert sich erfolgreich bei vollmassiven Bio-Möbeln

Anfang der 90er Jahre gelingt es Dank innovativer Vertriebskräfte, das Unternehmen im Markt neu zu positionieren. Das Marktsegment der vollmassiven Bio-Möbel entsteht und die Firma Hartmann kann sich erfolgreich in dieser Nische etablieren.
Im Jahre 1995 startet das Unternehmen mit einem Tochterunternehmen in Polen, das die Belieferung des Stammwerkes mit Leimholzplatten übernimmt. Heute werden dort ca. 60 % des Leimholzes und der vorgefertigten Bauteile hergestellt.